Melanom


Melanom
Geschwulstbildungen der Haut

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Me|la|nom 〈n. 11; Med.〉 dunkle, meist bösartige Geschwulst der Haut od. der Schleimhaut, die von den Pigment bildenden Zellen ausgeht [zu grch. melas „schwarz“]

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Me|la|nom, das; -s, -e (Med.):
braune bis blauschwarze, bösartige, an Haut u. Schleimhäuten auftretende Geschwulst.

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Melanom
 
das, -s/-e, von den pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) der Haut, seltener der Schleimhaut ausgehender Tumor; im engeren Sinn das maligne Melanom, ein hochgradig bösartiger Hautkrebs, der die Pigmentzellen der Epidermis oder der Lederhaut (Corium) betrifft. Es tritt in mittlerem bis höherem Lebensalter auf und kann in Gliedmaßen, Rumpf, Gesicht, selten auch an inneren Organen, der Aderhaut des Auges oder an den Hirnhäuten angesiedelt sein. Neben der Entstehung auf der vorher unveränderten Haut ist auch ein Ausgang von einem Muttermal aus Nävuszellen oder einem entarteten Leberfleck (Lentigo maligna) möglich.
 
Eine Erhöhung des Erkrankungsrisikos ergibt sich aus wiederholten Hautschädigungen durch UV-Licht (v. a. schwere Sonnenbrände während der Kindheit). Häufigste Form des malignen Melanoms ist das oberflächlich spreitende Melanom, das sich zunächst horizontal, später in die Tiefe ausbreitet, daneben die besonders bösartige, früh in den ganzen Körper metastasierende primär knotige Form. Die Prognose ist in erster Linie von der Tiefenausdehnung des Melanoms abhängig.
 
Die Behandlung erfordert eine möglichst frühzeitige und dann auch erfolgreiche radikale chirurgische Entfernung unter Mitnahme von gesundem Gewebe; in fortgeschrittenem Stadium besteht kaum noch eine Heilungsaussicht.
 
Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:
 
Muttermale und Hautkrebs
 
Haut: Unser größtes Organ
 

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Me|la|nom, das; -s, -e (Med.): braune bis blauschwarze, bösartige, an Haut u. Schleimhäuten auftretende Geschwulst.

Universal-Lexikon. 2012.

Synonyme:

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